Gemeinde Schöntal
Die Gemeinde Schöntal, auch Perle des Jagsttals genannt, liegt in den landschaftlich reizvollen Tälern der Jagst, der Kessach, des Erlenbachs und des Sindelbachs. Mit den neun Ortsteilen Aschhausen, Berlichingen, Bieringen, Kloster Schöntal, Marlach, Oberkessach, Sindeldorf, Westernhausen und Winzenhofen umfasst sie eine Gemarkungsfläche von 8.166 ha und ist damit die flächenmäßig größte Gemeinde des Hohenlohekreises.
Die Erholung in unberührter Natur, das Erleben der besonderen landschaftlichen Eigenarten und die vielfältigen Freizeitangebote machen unsere Gemeinde zu einem attraktiven Erholungsziel. In jedem der neun Ortsteile finden sich kulturhistorisch bedeutsame Gebäude.
Oberkessach
Der Schöntaler Ortsteil Oberkessach liegt an der nordwestlichen Peripherie des Hohenlohekreises und hat die Ortschaften Unterkessach (Stadt Widdern, Kreis Heilbronn) sowie Merchingen (Stadt Ravenstein, Neckar-Odenwald-Kreis) zu Nachbarn.
Urkundlich tauchte der Name der Ortschaft erstmals im Jahre 976 unter dem Namen Chessaha, 1286 als Kessach und ein Jahr später bereits als superiori Kessach = Oberkessach auf. Oberkessach ist verkehrsgünstig an die Autobahn Heilbronn–Würzburg (A 81) angebunden.
Grünkernradweg
Der Grünkernradweg verläuft auf Gemarkung Oberkessach entlang des Flusslaufs der Kessach. Auch hier im Ort gab es früher eine Grünkernproduktion. Zum Dörren des Grünkerns standen damals in Oberkessach (6 Darren) und dem dazugehörigen Weiler Weigental (1 Darre) zusammen nicht weniger als sieben Grünkerndarren zur Verfügung.
Durch die Markung führt auch der Limes. Er tritt von Jagsthausen herziehend zwischen der Jagsthäuser und Berlichinger Markung am Glasenberg hervor. Dort sind Spuren eines Wachturmes zu sehen. Unterhalb von Oberkessach überschreitet er die Kessach und bildete ursprünglich die Grenze zwischen Baden und Württemberg.
Wir wünschen einen schönen Aufenthalt in Oberkessach und viel Spaß bei der Radtour durch die Heimat des Grünkerns!
